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TUFoto Regular
Anmeldungsdatum: 30.03.2009 Beiträge: 117
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Möchte neues MBP: Welches, was bringt es? 31.10.2009, 09:53 |
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Hallo!
Ich habe momentan ein Mac Book Pro 2,4 GHz mit 4 GB Ram. Die NICHT Uni-Body Variante. Mit der damals stärksten Grafikkarte GeForce 8600M GT mit 256MB.
Leider habe ich in den letzten Wochen und Monaten so viele Probleme mit dem Teil (3 mal Mainboardgetauscht, auch Display, Brenner, Trackpad,...) das ich genug vom dem Teil hab.
Möchte mir daher ein neues zulegen.
Meine Hauptanwendungen sind Bildbearbeitung und Fotomanagement mit Aperture 2, der Adobe Creativ Suite 4 (vor allem Photoshop) und Audioanwendungen mit Logic 8 Studio und Mainstage.
Hätte dazu bitte ein paar Fragen:
1.)
Ich nehme an selbst das schwächste aktuelle MBP (2,53GHZ) ist in allem besser als mein altes oder? Also Geschwindigkeit, Grafik, Verarbeitung,...
Stimmt das, oder gibt es auch Nachteile?
2.)
Es gibt ja noch die besseren Modelle: 2,66 GHz und 2,8 Ghz.
Bringen die von der Prozessorleistung denn so viel? Also dmals hab ich zwischen meinem 2,4er und der 2,2 kaum einen Unterschied feststellen können.
Was mich aber sehr wohl sehr reizen und interesseiren würde wäre die damit verbundene bessere Grafikleistung:
Also zusätzlich zur NVIDIA GeForce 9400M Grafikprozessor auch noch 9600M GT mit 256MB oder sogar 512MB.
Bringt das nur was für Spieler oder Filmschnitt, oder auch zur Bildbearbeitung?
Und auch wie viel bringt es?
Die stärkere CPU wird ja zwischen 2,53 und 2,8 nicht SOO sein oder? Aber die Grafikleistung bringt die wirklich viel?
Man kann die beste Grafikleistung ja nicht ins 2,53er verbauen oder?
Macht das Sinn? Momentan läuft Aperture 2 mit meinem Setup sehr bescheiden. Vor allem wenn die Funktion Begradigen aktiviert ist, und wenn ich einen 2ten Monitor (24" Eizo) angeschlossen habe. Dann läuft das ganze sehr sehr träge.
Bringt da die bessere Grafikkarte was?
Wie läuft das habe ich dann 2 drinnen?
Ist die Standard für normale Anwendungen und die zusätzliche 9600er nur für Grafikprogramme? Oder werden die praktisch von der Leistung addiert und teilen sich alles auf?
Bringt das was?
3.)
Kann ich mein Zubehör wie Apple Remote da weiterverwenden? Auch die ganzen Adapter an DVI. Kann man die weiterverwenden in dem man EINEN Stecker mini DVI zu DVI macht und dann meine weterverwendet (zu VGA, zu s-Video zu HDMI,..)
4.)Hab momentan eine schnellere Festplatte 7200er drinnen und ein mattes Display. Würdet Ihr das wieder nehmen oder sind da zum einen Probleme bekannt, bzw bringt das sehr viel?
Danke für die Hilfe! |
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stepman Regular

Anmeldungsdatum: 07.11.2007 Beiträge: 783 Firma: Apple Distinguished Professional
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Re: Möchte neues MBP: Welches, was bringt es? 31.10.2009, 23:32 |
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Hi!
Für Aperture und auch immer mehr für andere Grafikprogramme wie Photoshop zählt vor allem der Grafikprozessor. Dieser erledigt sämtliche Bildbearbeitungsdinge. Der Prozessor kümmert sich bei Aperture um die Verwaltung und das ganze Drumherum. Bei PS wird hauptsächlich der Prozessor und meist nur ein oder zwei Kerne verwendet. Erst wenige Filter in CS4 nutzen bereits den Grafikprozessor. In Zukunft werden dies immer mehr Programme machen, vor allem weil seit 10.6 es dafür von Apple richtige APIs gibt, die für die Programmierer einfach zu nutzen sind.
Die 8800er Grafikkarte Deines jetzigen Rechners ist nicht sonderlich leistungsfähig, deshalb macht der Sprung auf die neueste Rechnergeneration durchaus Sinn. Wichtig dabei ist aber, dass du eine echte Grafikkarte verwendest. Die 9400er ist schon eine deutliche Weiterentwicklung, was die OnBoard-Chips angeht, besitzt aber halt einen Shared-Memory-Speicher: Vom Hauptspeicher wird ein Teil für die Grafikkarte reserviert. Dies ist im Prinzip kein Problem, doch der Hauptspeicher ist deutlich langsamer als spezieller Grafikspeicher. Deshalb ist die 9600MT merklich besser, da dieser einen eigenen Grafikspeicher besitzt.
Auch die Größe des Grafikspeichers ist für Aperture wichtig. Je größer der Speicher ist, desto mehr Bilddaten und Bearbeitungsprogramme können gleichzeitig in den Speicher zur Bearbeitung geladen werden. Wenn du nun ein Bild beispielsweise drehst, wird nur noch die Mausbewegung an die Karte geschickt, der Rest ist schon im Speicher des GPUs. Wenn der Speicher zu klein ist, müssen ständig Daten zwischen Karte und Hauptspeicher hin- und hergeschoben werden. Das verzögert die Bearbeitung. Auch wenn schon vier oder fünf unterschiedliche Bearbeitungen gemacht wurden, müssen für alle diese Schritte die Routinen in der Karte liegen. Wenn es nicht passt, müssen die Routinen einzeln geladen werden und somit entsteht ein deutlicher Datentraffic zwischen Grafikkarte und Speicher.
Matt oder Glänzend? Gibt es da überhaupt eine Frage? Matt natürlich. Keiner, der ernsthaft Bildbearbeitung macht, benutzt ein glänzendes Display. :-)
Zur Auswahl? Nimm mindestens das 2,66 Modell. Der Sprung auf 2,8 GHz wird keine 10% in der Leistung ausmachen und in Aperture nicht wirklich zu merken sein. Beide haben eine echte Grafikkarte, wobei 2,8 GHz 512 MB Videospeicher hat. Wenn du also viel bearbeitest oder mit großen RAWs wie der eine Canon 5Dmk2 arbeitest sind 512 MB sehr hilfreich. Auch wenn man zwei Monitore betreibt, wären 512MB besser, da für beide Bildschirme Speicher benötigt wird.
Hauptspeicher? 4 GB sind schon gut und im Normalfall ausreichend. Wenn du gleichzeitig auch noch Photoshop und andere Tools offen hast, könnte es eng werden und der Rechner mit "swappen" (Speicher auslagern). Das kostet Performance. 8 GB sind aber noch recht teuer. Ggf. kannst du später den Speicher nachrüsten. Ich würde mit 4 GB anfangen.
Festplatte. 7200er sind definitiv gut, weil dadurch die Zugriffszeit auf Dateien sinkt. Aperture greift auf viele Dateien zu (Vorschaubilder, etc.), da ist eine schnelle Platte merkbar flotter. SSD dürfte noch schneller sein, doch ich habe hier noch keine Erfahrungen gesammelt. Zugriffszeiten und Durchsatz sind bei SSDs (zumindest bei denen, die Apple verbaut) besser.
Die zwei Grafikchips arbeiten im übrigen nicht gleichzeitig, sondern man sucht sich aus, welchen man verwenden will. der OnBoard-Chip (9400) ist langsamer, doch auch stromsparender. Der schnelle Chip "rockt" mehr, zieht dafür den Akku schneller leer.
Die Adapter musst du neu kaufen, da die neuen Rechner DisplayPort verwenden. Adapter auf VGA oder DVI kosten 29 Euro. S-Video-Adapter gibt es nicht mehr.
Uff, lange Antwort. Ich hoffe, das hilft Dir weiter.
Gruß, Gerald |
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TUFoto Regular
Anmeldungsdatum: 30.03.2009 Beiträge: 117
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Re: Möchte neues MBP: Welches, was bringt es? 01.11.2009, 11:12 |
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Ganz toll! vielen Dank.
Also die 9600er Grafikkarte auf jeden Fall nehmen heißt das? (Ist halt leider nur in den teuren drinnen)
Und der Unterschied zu 512MB und 256MB bei der 9600 ist auch entscheidend?
Warum liest man eigentlich bei Grafikkarten so viel unterschiedliches (sowohl im Netz als auch in Fachmagazinen)
Die einen sagen nur für Gamer merkt man einen Unterschied, die anderen sagen auf jeden Fall auch für Aperture.
Hab jetzt übrigens gelsen dass allgemein die Grafikkarte nicht wirklich gut ist. Stimm das?
Beim besten Pro Book von Apple? Dachte die MacBook Pros seien die besten Notebook überhaupt (auch im Vergleich zu den PC Notebooks)
Sind die für Grafikbearbeitungen gar nicht so top? |
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stepman Regular

Anmeldungsdatum: 07.11.2007 Beiträge: 783 Firma: Apple Distinguished Professional
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Re: Möchte neues MBP: Welches, was bringt es? 01.11.2009, 13:47 |
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Hallo Ulf!
9600er für Aperture macht definitiv mehr Spaß! Ob 256 und 512 MB Videospeicher hängt halt ganz von Deiner Arbeitsweise ab. Bildgröße, Bearbeitungszahl, Monitoranzahl. Für Aperturel macht mehr Videospeicher durchaus sinn, vor allem wenn mehrere Programme (und in Zukunft werden es wohl immer mehr) auf den Grafikprozessor zugreifen wollen.
Es gibt im übrigen nicht DIE beste Grafikkarte. Besser geht immer. Kaum ist ein Gerät raus, ist schon der nächste Chip auf dem Markt. Natürlich gibt es schnellere Grafikchips für Laptops, doch hast du mal vor solch einem Laptop gesessen? Der Lüfter dreht auf Hochtouren, weil der Chip extrem viel Wärme produziert und der Akku keine Stunde hält, weil der Grafikchip mehr Energie verbraucht als der Prozessor selbst. Es geht also immer besser, zumindest was die Geschwindigkeit angeht. Nur ist es sinnvoll? Du musst das gesamte Paket sehen und hier verbaut Apple schon mit die besten Grafikchips, aber eben nicht die schnellsten. Ist auch eine Kostenfrage. Und auch eine Nutzenfrage, denn bringen die letzten Prozent effektiv was hinten raus?
Ausserdem was heisst "nicht gut"? Nicht gut für was? Es kommt immer auf die Aufgabe drauf an? Spielen, 3D-Rendering, etc. Zum Spielen kann das durchaus sein, aber ist das die Hauptaufgabe eines MacBook Pro? Nein. Eben. Das Gesamtpaket ist entscheidend. Von Berlin nach Hamburg fliegst du doch auch nicht, sondern nimmst den Zug - obwohl doch ein Flugzeug schneller ist. Trotzdem bist du mit der Bahn schneller am Ziel (unabhängig davon, dass es inzwischen genau deshalb gar keine Flüge mehr zwischen Berlin und Hamburg gibt). Und so ist es auch hier. Mit einem MBP unter Mac OS X bist du schneller als mit einem PC Laptop unter Windows XYZ. Auch dann, wenn der Grafikchip vielleicht schneller getaktet ist.
Amen. :-)
Gerald |
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Markus Newbie
Anmeldungsdatum: 11.10.2006 Beiträge: 35
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Re: Möchte neues MBP: Welches, was bringt es? 02.11.2009, 13:48 |
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Hallo,
ich hänge mich einfach mal hier dran, weil es halbwegs zur Originalfrage passt.
Ich arbeite mit Aperture auf meinem Mac Pro (2006), und denke jetzt darüber nach, zur Ergänzung ein Macbook zu kaufen, auch, um unterwegs Bilder schon vorsortieren zu können. Aus Gewichts- und Kostengründen soll es ein MacBook Pro 13 Zoll werden. Ich bin mir darüber im klaren, dass eine intensive Bearbeitung der Bilder auf diesem Gerät etwas zäh werden kann; ich stelle mir aber die Frage, ob das MacBook Pro (mit Shared Memory für Graphik und CPU) wenigstens das Vorsortieren der Bilder ermöglicht. Und - wenn man so ein Mobilteil schon hat - wie sieht das mit Diaschauen aus (Aperture oder Fremdsoftware, z.B. FotoMagico)?
Liebe Grüße
Markus |
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stepman Regular

Anmeldungsdatum: 07.11.2007 Beiträge: 783 Firma: Apple Distinguished Professional
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Re: Möchte neues MBP: Welches, was bringt es? 02.11.2009, 14:44 |
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Hi!
Alle aktuellen Rechner sind Aperture-geeignet! Auch die kleinsten Mac minis oder MacBooks. Keine Frage. Der 9400er Chip ist gegenüber seinen Vorgängern, die Apple verbaut hat, ein großer Sprung nach vorn. Auch Bildbearbeitung auf diesen Chips ist natürlich möglich, aber wie Du selbst schreibst, die Reserven nach hinten raus haben Grafikprozessoren mit Shared Memory einfach nicht. Für das, was Du vor hast, ist ein kleines MacBook Pro locker geeignet. Und auch sonst. Es kann sogar sein, dass so ein MacBook Pro die insgesamt schneller vor kommt, als Dein 2006er Mac Pro. :-)
Gruß, Gerald |
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TUFoto Regular
Anmeldungsdatum: 30.03.2009 Beiträge: 117
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Re: Möchte neues MBP: Welches, was bringt es? 02.11.2009, 16:56 |
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War heute in einem Apple Store. Dort war sowohl ein Mac Pro, das neue 17Zoll MacBook Pro und das 15" MAcbook Pro mit der 256MB 9600. Weiters ein Core Duo IMac.
Ich war ehrlich gesagt erschüttert:
Hatte auf einem USB Stick ein paar RAW Bilder (vonCanon 10 MB Camera)
Habe diese bei allen in IPhoto 09 importiert.
Wenn ich dort alle Anpassungsregelr aktiviert habe (Rauschen, Schärfen Schaten Lcither und Begrdigen) dann zwingt man dort ALLE (auch den MAc Pro mit 4GB) komplett in die Knie!!
Der Apple Händler war ebenfalls schokiert. War auch die bessere Grafikkarte falls vorhanden überall aktiviert.
Nur mit den normalen Anpassungsreglern!!
wie kann das sein? normale RAW Datei. wie in Apeture. Sobald ich Begradigen, Tiefen/ Lichter und Scharfzeichnen aktiviert habe, geht er vollkommen in die Knie!!
CPU und Speicher sind bei weitem nicht am Limit. Liegts da an der Grafikkarte?
Die Bilder hab ich natürlich auf die HD kopiert. Also nicht der langsame Zugriff auf den Stick.
Ap2 ist ja jetzt schon 1 1/2 Jahre alt. Kann doch nicht sein das aktuelle TOP MAcs da nicht optimal damit arbeiten können.
ebenso IPhoto 09. Ist ja sogar noch neuer. Also sicher schon auf 10.6 optimiert. Wie ist das möglich?
Man kann ja doch gar nix falsch machen oder?
In Iphoto gibts vielleicht 10 Regler. Sind alle aktiviert (was ja auch keine Seltenheit ist) dann sind ALLE überfordert. |
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scalar Moderator

Anmeldungsdatum: 06.11.2006 Beiträge: 558
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Re: Möchte neues MBP: Welches, was bringt es? 02.11.2009, 21:55 |
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Hallo,
das, was du schreibst kann ich einfach nicht nachvollziehen.
Hier eine Antwort von mir, in der du dich in einem anderen Forenteil wie üblich, über Aperture beschwert hast.
Bitte den letzten Beitrag lesen, indem du auch etwas über das aktuelle MBP 17" in Verbindung mit der aktuellen Version von Aperture und OS 10.6.1 erfahren kannst.
http://www.aperture-forum.de/phpboard/viewtopic.php?p=105990&highlight=#105990
LG
scalar |
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TUFoto Regular
Anmeldungsdatum: 30.03.2009 Beiträge: 117
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Re: Möchte neues MBP: Welches, was bringt es? 02.11.2009, 22:53 |
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| aber ich habe es mit 5 anderen computern genauso gehabt (Iphoto 09) immer das selbe Problem. |
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stepman Regular

Anmeldungsdatum: 07.11.2007 Beiträge: 783 Firma: Apple Distinguished Professional
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Re: Möchte neues MBP: Welches, was bringt es? 02.11.2009, 23:39 |
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Hi Ulf!
Sorry, aber wenn du natürlich ALLE Module mit allen Reglern einsetzt ist es vollkommen logisch, das die Bearbeitung zäher wird. Egal ob iPhoto oder Aperture, beide Tool machen eine Echtzeitberechnung, d. h. wenn du zehn Regler verändert hast, muss für die Veränderung des 11. Reglers das Bild zuerst mit allen 10 zuvor durchgeführten Rechnungen bearbeitet werden. Je länger die Bearbeitungskette ist, desto mehr Zeit benötigt der ganze Spaß. Und natürlich je größer das dargestellte Bild ist (Vollbildmodus), desto mehr Bildpunkte müssen durchgerechnet werden. Es empfiehlt sich deshalb, bei Bildern, die extreme Bearbeitungen benötigen, einzelne Schritte temporär abzuschalten. Jedes Modul benötigt unterschiedlich viel Performance. Farbanpassungen sind unkritisch, ein Bild zu drehen ist extrem aufändig! Schalte mal das Drehen-Modul temporär ab und du wirst sehen, dass es merklich besser geht.
Ein anderes Problem ist, dass wenn du 10 oder mehr Module verwendest, die Funktionieren gar nicht mehr alle in den Speicher der Grafikkarte passen. Folglich muss ständig Code hin- und her geschaufelt werden. Auch das kostet Zeit.
Mag sein, dass das ein konzeptionelles Problem von Aperture ist, doch ich finde es gerade eines DER Features des Programms, eben alles ist bestmöglicher Qualität. Andere Programme bauen immer auf dem Bitmap des vorherigen Filters auf, was allein durch die Bearbeitungsschritte schon zu Verlusten führt.
Programme wie Lightroom arbeiten inzwischen ähnlich wie Aperture. Wenn du hier mehrere Bearbeitungsschritte durchführst, geht auch hier die Performance merklich runter. Dies ist technisch bedingt ein Nachteil der non-destruktiven Bildbearbeitung. Ich hoffe auf Aperture 3, dass hier noch einiges rauszuholen ist, zumindest liest man hin und wieder was in den News, dass A3 (wann immer es kommt - Angeblich noch im November) bis zu Faktor 3 schneller als A2 ist. Allerdings habe ich selten Bilder, wo ich wirklich 10 oder mehr Schritte machen muss. Wie gesagt, wenn du so testet, kannst du nur verlieren - egal mit welchem Rechner. :-)
Trotzdem würde ich gerne mal eines Deiner Testbilder probieren ... gibt es irgendwo ein Download-Link?
Gruß, Gerald
PS: Soweit ich mich erinnere steht obiges sogar im Handbuch von Aperture. |
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TUFoto Regular
Anmeldungsdatum: 30.03.2009 Beiträge: 117
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Re: Möchte neues MBP: Welches, was bringt es? 06.11.2009, 09:49 |
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Danke.
Das ist aber schob etwas komisch, wenn man dann gewisse anpassungen temporär abschalten muß oder?
Woran liegt das dann? Es braucht also mehr Performance das ist klar. Aber wo?
Prozessorleistung ist bei mir nicht ganz am Anschlag, Ram auch noch deutlich frei.
Also verstehst du, ich frage mich was ich am Rechner verbessern kann, damit das Problem verbessert wird.
Wenn der Ram nur halb benutzt wird, bringt es auch nichts wenn ich ihn aufrüste. Wenn die CPU sowieso nur bei 60% ist, würde ein besserer Prozessor auch nichts verändern (außer halt dass es dann nur 40% sind)
Also woran liegt es dann?
Die Datenübertragung kanns auch nicht sein. Weil ich verwende schnelle interne Platte und schnelle externe mit FW 800. Als mehr geht ja gar nicht.
Danke.
PS: Lightroom ist aber schon deutlich schneller. Angeblich werden dort aber eben nur Vorschaubilder sehr sehr gut gemacht??
Wenn ich die Dinge wie Begradigen und Schatten Lichter weggebe dann läuft es eh gut.
Vor allem dieses Begradigen! Dumm nur, dass das eigentlich gleich einmal das erste ist was ich bei meinen Bildern mache. Weil wenn ich die Bilder schnell mal herzeige ist dass wohl das störenste.
Habe nun, da ich so große Probleme mit meinem MBP gehabt habe (immerhin schon 7 mal eingeschickt gewesen.- 3 Mainboards 1 Dispaytausch einmal Tastatur,...) von Apple einen Austasuch bekommen. SUPER!
Habe etwas aufgezahlt und nun das Top MBP genommen:
15" 2,8 mit der 9600er 512MB. 500GB Festplatte mit 7200U/min.
Hoffe es kommt bald und es ändert sich dann was.
Zu AP3: Ja da warte ich auch mehr als sehnsüchtig!
Habe zwar mittlerweile mit den Plugins von Nik Software einige Features bekommen die vorher nur Lightroom hatte (partielle Bearbeitunen) ABER leider eben mmer mit Export verbunden.
Also will man im nachhinein noch etwas bearbeiten, nicht mehr auf RAW Basis.
Und was mir in Lightroom super gefällt ist die Möglichkeit nach PS verschieden zu exportieren:
Gleich als HDR, gleich als Panorama UND VOR ALLEM gleich als Smart Object.
Weil dann geht genau das!! Wenn ich nachträglich was in Lightroom ändern will (Weißabgleich, eine retusche etc.) dann sind die Änderungen auch (dank Smart Object) in PS!!!
Das ist SUPER. Wenn soetwas Aperture 3 hätte (plus Performancestigerung, dann wäre es Perfekt)
vor allem weil man ja dann eben auch diese Nik SOftware als Smartobjekct in PS verwenden kann. Ist zwar dann alles etwas umständlicher aber total flexibel und veränderbar.
Weil so ist es halt nervig wenn man später draufkommt man will doch noch den Himmel aufhellen und man dann z.b. Viveza neu Rechnen lassen muß. Also Qualitätsversluste bekommt im Vergleich zum einmaligen anwenden der Anpassugnen in Viveza & co.
Was noch nervt ist, dass in AP2 nur EIN Programm als externer Editor verwendet werden kann.
Ist bei mir natürlich Photoshop.
Aber ich hätte auch noch Photomatix gerne. Und dann automtaisch das Ergebnis in APerture. So muß ich erst exportieren dann dort öffnen dann Photomatix anwenden und dann das fertige Bild wieder erneut in Aperture importieren (und das 32 Bit HDR Bild kann in Aperture nicht einmal importiert werden.)
Es gibt zwar das Aperture Plug In aber das ist wesentlich älter und bietet einige Features nicht!!
Also es gäbe schon noch VIELES in Aperture zu tun!!
Auch wäre die Möglichkeit (gerade jetzt wo auch die Profi DSLRs Videos machen können) Videos mitzuverwalten gnaz wichtig und toll. Und dann halt als externe Editor IMovie oder Final Cut.
Weil wenn ich eine Reise habe und dann dort 2-3 Videos drinnen ist es fein wenn das gleihc bei den Bildern dabei ist.
Natürlich auch dann mit der Möglichkeit diese in den Präsentationen miteinzubinden!
Das schlimme ist nur, dass ich jetzt schon weiß dass viele dieser Features in Aperture 3/X sicher nicht drinnen sein werden. Und dann kann man wieder 2 Jahre warten und hoffen das sich was tut. Weil die kleinen Updates von Aperture innerhalb dieser Zeit bringen leider aus Erfahrung keinerlei wirklich neuen Features. |
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stepman Regular

Anmeldungsdatum: 07.11.2007 Beiträge: 783 Firma: Apple Distinguished Professional
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Re: Möchte neues MBP: Welches, was bringt es? 11.11.2009, 14:10 |
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Hi!
Wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hättest, wäre die Verwirrung bei Dir nicht so groß ...
ALLE Bildbearbeitungen von Aperture laufen direkt IN der Grafikkarte ab! Drehen, Schärfen, entrauschen, bescheiden, alles. Folglich müssen die Bilddaten PLUS aller Bildbearbeitungsroutinen in die Grafikkarte geladen werden. Nur so lässt sich eine Echtzeitverarbeitung auch bei 60 MB großen RAWs ermöglichen. Der Prozessor wird nur zum Verwalten der Daten bzw. zum Export der Bilder verwandt, da dies ja relativ "echtzeitunkritisch" ist.
Wenn du nun aber ALLE Module aktivierst, müssen auch ALLE Routinen in den Kartenspeicher geladen werden. Das Bild wird stets komplett neu berechnet, Aperture "weiss", in welcher Reihenfolge die Module aktiviert werden müssen. In Aperture spielt es keine Rolle, ob du erst schärfst und dann drehst oder umkehrt. Die Bildqualität ist stets die gleiche.
Ist dafür nicht genügend Platz, muss zwischendrin ein Programmcode raus und ein anderer eingelagert werden. Oder sogar Bilddaten, was dann richtig Performance kostet Deshalb funktioniert es in der Regel mit 5 bis 6 Modulen völlig problemlos und bricht dann ein. Die Karte war dann einfach voll bzw. die Anzahl der Module ist einfach nicht mehr echtzeitfähig. Beim Videoschnitt sieht das ähnlich aus, ab einer bestimmten Spurenanzahl geht keine Echtzeitdarstellung mehr - auch da schaltet man dann ggf. was ab.
Ebenso bei Aperture. Gerade das Drehen ist sehr rechenintensiv, vor allem im Vollbildmodus. Ebenso Werkzeuge wie Reparaturpinsel. Wenn temporär eben die Performance nicht reicht, kannst du eben genau diese Performancefresser temporär wieder abschalten bzw. wieder kurzzeitig zuschalten. Wie gesagt, das betrifft nur den Fall, wenn nix mehr geht.
Ich drehe in der Regel auch zuerst das Bild und mache dann weiter. Kein Problem. Das Problem tritt halt nur auf, wenn du wirklich das Bild extrem anhand aller Module veränderst. Aperture ist kein Photoshop (will es auch gar nicht sein). Es dient zur Bildoptimierung, nicht zur Bildmanipulation. Wenn Du ständig alle Module brauchst, solltest du entweder ein anderes Programm verwenden oder mal überlegen, "besser" zu fotografieren und nicht die ganzen "Fehler" nachträglich am Rechner zu retuschieren. :-)
Gruß, Gerald |
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TUFoto Regular
Anmeldungsdatum: 30.03.2009 Beiträge: 117
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Re: Möchte neues MBP: Welches, was bringt es? 18.11.2009, 12:18 |
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Verstehe Danke.
Toll Das du immer so klar, deutlich und kompetent antwortest. Vielen Dank
Jetzt warte ich dennoch noch auf Ap 3.
Hätte da so viele Wünsche.
Vor allem:
* besserer Speed
* Die Möglichkeit nach Photoshop verschieden zu übergeben (auch als SMART OBJECT) so könnte man Änderungen die nachträglich in Aperture gemacht worden sind in PS weiterverwenden
Aber auch direkte Übergabe als HDR oder auch in Photomerge.
*Die Möglichkeit weitere externe Bildbearbeitungsprogramme zu verwenden. Also nicht nur eines was bei mir PS ist sonden z.b. auch Photomatix etc. (schon klar dafür gibts extra PlugIns aber die sind teilöweise schlechter oder zumindest nicht gleich aktuell.
*Den RAW Workflow/ PlugIn deutlich weiter ausbauen. So dass z.B. so tolle Plug Ins wie die von Nik Software (sind ein WAHNSINN finde ich weil man viele Dinge ganz einfach und intuitiv machen kann) direkt aufs RAW Bild gehen (ohne dieses Export als TIFF oder PSD. Laut Nik Software wäre das kein Problem (funktioniert ja im Grunde auch so mit Capture) da liegt es nur an Apple. Das wäre ein Wahnsinn (was Lightroom dann mit deren Verlaufs und punktuellen Bearbeitungen weit ausstechen würde!)
Und dann noch in Kombination mit Apertures tollen Verwaltungssystem. Das Programm wäre einiges wert!! |
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